Gewaltfreie Kommunikation mit Kindern

Die wichtigsten Regeln für eine gewaltfreie Erziehung 












"Wenn du damit nicht aufhörst, gehen wir sofort nach Hause", "Entweder du räumst dein Zimmer auf oder du darfst nicht draußen spielen", "Du redest schon genauso wie dein Vater", "Du bringst deine Mutter noch ins Grab", "das bist du selber schuld, "kannst du nicht aufpassen" usw. ...

Glauben Sie, dass diese Ansagen das Kind dazu bewegen werden, sich zu benehmen?
Nein, nicht wirklich. Doch fragen wir uns einmal, was versuchen Eltern mit diesen und ähnlichen Aussagen zu erreichen? Im Grunde nur eine Sache, sie wollen, dass das Kind sein Verhalten ändert.

Sicherlich haben unsere Eltern das bei den meisten genauso gemacht und es hat eine Menge Schmerz und Konflikte erzeugt in uns. 

Wenn Menschen versuchen, uns mit dieser Art von Kommunikation zu beeinflussen, dann ist der Widerstand schon vorprogrammiert. 

Die wichtigsten Regeln für eine gewaltfreie Erziehung!

Das Kind verstehen.
Das Kind ermutigen.
Bestrafung und Belohnung vermeiden.
Natürliche und logische Folgen anwenden.
Festigkeit zeigen, ohne zu herrschen.
Das Kind achten.
Die Ordnung achten.
Die Rechte anderer achten.
Auf Kritik verzichten und Fehler verkleinern.
Den Tagesablauf regeln.
Sich Zeit nehmen.
Die Mitarbeit gewinnen.
Keine ungebührliche Aufmerksamkeit geben.
Sich nicht auf einen Machtkampf einlassen.
Sich vom Streit zurückziehen.
Handeln, nicht reden.
Keine "Fliegen" verscheuchen.
Nicht immer gefällig sein, den Mut zum "Nein" haben.
Nicht impulsiv handeln, sondern das Unerwartete tun.
Nicht zu sehr beschützen.
Die Unabhängigkeit fördern: Niemals für ein Kind etwas tun, dass es selbst tun kann.
Sich nicht in einen Streit verwickeln lassen.
Sich durch Furchtsamkeit nicht beeindrucken lassen.
Vor der eigenen Tür kehren.
Kein Mitleid zeigen (wir können unsere Kinder nicht vor dem Leben beschützen).
Nur sparsam und vernünftig fordern.
Konsequent sein.
Alle in das gleiche Boot setzen.
Auf das Kind hören.
Auf den Ton unserer Stimme achten.
Es leichter nehmen.
Kein Aufhebens von "schlechten" Angewohnheiten machen.
Vergnügen zusammen erleben.
Keine Angst vor dem Fernsehen.
Religion weise anwenden.
Mit den Kindern, nicht zu ihnen reden.

Unsere Erziehungsmuster haben wir durch unsere eigene Familie erfahren und oftmals geben Eltern genau das an Ihre Sprösslinge weiter, ohne zu bemerken, das es Ihnen selber als Kinder nicht gut getan hat. Also fragen Sie sich immer wieder:  "Was hätte ich mir als Kind so sehr gewünscht?"

 

Gewaltfreie Erziehung ist eine ständige Selbstreflexion des eigenen Verhaltens.

 

Sicherlich wird es nicht immer gelingen im Umgang mit Ihren Kindern, aber das ist kein Grund aufzugeben oder sich Selbstvorwürfe zu machen. Denken Sie immer daran, dass es nur eine Möglichkeit gibt umzulernen. "Versuch und Irrtum".

Ich wünsche Ihnen von Herzen eine gewaltfreie Erziehung und wenn Ihnen mein Beitrag gefallen hat, dann teilen Sie ihn doch bitte mit anderen.

Hier geht es zu einem weiteren Beitrag über Gewaltfreie Kommunikation.


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