Gewalt im Schulalltag

Was bedeutet Gewalt in der Schule?

 

 

 







Neulich war ich auf einem Elternabend der siebten Klasse es wurde über Gewalt an der Schule gesprochen.

Während einer Mutter die Zunahme von Prügeleien auf dem Schule beklagt, erklärte ein Vater: „das ist zwischen zwölfjährigen Jungen doch ganz normal, das sollte man nicht gleich von Gewalt reden,“ Gewalt über die Schule selbst aus, so ein anderer Vater: sie zwingt die Jugendlichen 6 Stunden hinter Nanda zum still sitzen und wundere sich, wenn sich die heranwachsen anschließend körperlich aus agieren.

Der Lehrerin wiederum macht der alltägliche Umgangston zwischen Schule und Sorge: ironische Spitzen, Verbale Anmache, massive Beschimpfungen - und das zum Teil auch noch im Internet. Das sei die alltäglichen Gewalt an ihrer Schule. Hier wird deutlich über „Gewalt“ unter Jugendlichen und insbesondere im schulischen Alltag wird viel gesprochen, doch offensichtlich wird damit sehr unterschiedliches gemeint.

Hier zu eine Schülerin der Grundschule, neun Jahre alt aus Köln
“ für mich ist Gewalt wenn man einem anderen Menschen weh tut, egal ob körperlich oder mit Beleidigung. Schubsen und kratzen unter Kindern, das geht noch. Alles andere ist schon unerträglich. Meistens sind es ja Erwachsene, die Gewalt anwenden. Darum müssen die uns nicht immer sagen, dass Gewalt schlecht ist, das wissen wir auch so.“

Wenn von körperlicher Gewalt in der Schule die Rede ist, dann geht es vor allem um Prügeleien auf dem Schulhof zwischen heranwachsenden. So etwas kommt vor allem auf dem Pausenhof und auf dem Schulweg vor, in der Mittelstufe häufiger als in anderen Jahrgängen - und die Akte höre („Täter“ wie „Opfer“) Sind vor allem männlich. Weniger spektakulär, aber weit häufiger sind Beschimpfungen und Beleidigungen zwischen den heranwachsenden sie kommen in den verschiedenen Schulformen der Mittelstufe etwa gleich vor, Mädchen sind hier fast genauso häufig beteiligt wie Jungen.

 Eine weitere verbreitete Form von Gewalt ist das Bullyng bzw. Mobben.

Beim Bullyng oder mobben geht es nicht um eine Einmalige Gewalthandlung sondern um eine Opfer-Täter-Beziehung, bei der unterlegene Personen dauerhaft gequält und drangsaliert werden. Dabei kommt es sowohl zu Formen der körperlichen wieder zwischen Gewalt: so wird ein Opfer bedroht und erpresst, es werden Gerüchte gestreut, im Netz wird er/ sie anonym beleidigt (Cyber- Mobbing). Diese Form der Gewalt ist besonders gut in den skandinavischen Ländern erforscht aber auch für deutsche Schule liegen inzwischen Aussage kräftige Untersuchungen vor dem nach sollen etwa 4 % aller Schülerinnen und Schüler unter permanenten Mobbing leiden diese Formen des Mobbing haben nicht nur erhebliche Folgen für die Opfer sondern auch für das soziale Klima im Schulalltag.

Eine 16-jährige Realschülerin aus Köln sagte dazu“ für mich ist die Grenze zu Gewalt erreicht, wenn man sich unwohl fühlt in seiner Umgebung und morgens mit Angst aufwacht. Wenn man sich die Frage stellt, was passiert heute oder bleibe ich direkt zu Hause. „

 In meinem nächsten Beitrag möchte ich über das Thema Gewalt in der Schule vor allem  mal die Lehrkräfte als Opfer und auch als Täter vorstellen, denn es sind nicht immer nur Schüler die Gewalt Mobbing ausführen oder erfahren, sondern auch Lehrkräfte.


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Herzliche Grüße

Uwe Trevisan


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